Schweizer Filmprojekt bricht Finanzierungs-Rekorde und zeigt mit Blockchain und automatisierter Umsatzbeteiligung die Zukunft von Crowdinvesting.

Innovation made in Switzerland

Mit einem revolutionären Crowdinvesting-Modell, das Investoren über eine Blockchain-gesicherte Plattform direkt an den Einnahmen des Films beteiligt, hat die Schweizer Firma Swissploitation Films einen Volltreffer gelandet. 295 Personen aus 18 Ländern haben in den letzten Monaten über eine Million Franken investiert, und das obwohl von Mad Heidi bis jetzt nur ein Teaser existiert.

Die Investoren des Projekts heissen «Mad Investors» und erhalten ab 500 Franken neben einer Umsatzbeteiligung auch exklusive Einblicke in die Entstehung des Films und in Abhängigkeit des investierten Betrages viele weitere Privilegien. Wer will, kann sogar eine kleine Rolle im Film haben und z.B. seinen Filmtod durch Heidi erleben (“Get slashed by Heidi” heisst das dann). Für investierende Filmfans, die mehr als einfache Rendite suchen und sich in einem Film verewigen möchten, ist das genau das Richtige.

Innovativ ist aber auch der monetäre Teil des Investments. Mit Smart Contracts und Blockchain-Technologie werden Investments sicher registriert sind und Auszahlungen transparent und in Echtzeit dem richtigen Mad Investor zugeteilt.

Dadurch wird aufwändige Administrationsarbeit eliminiert und die Investoren haben die Sicherheit, dass ihre Beteiligung korrekt abgerechnet wird. Die Entwicklung des Systems erfolgte in Zusammenarbeit mit der englischen Firma FilmChain und zeigt eine spannende Möglichkeit, wie kreative Inhalte in Zukunft finanziert werden können.

mad InvestFast so erfolgreich wie Disney…

Um die Marke «Mad Heidi» zu etablieren haben die Macher bereits früh mit dem Verkauf von Merchandise begonnen. Von T-Shirts über eigene Fondue-Mischungen bis hin zum eigenen Absinthe wurden damit bis dato zusätzlich über 150’000 Franken eingenommen. Für eine Disney-Produktion wäre das nichts besonderes, aber für ein Schweizer Filmprojekt sind das unglaubliche Zahlen!

So bricht das Crowdfinancing von Mad Heidi alle Rekorde in der Schweiz und auch international gibt es kaum eine handvoll Projekte, die das geschafft haben. Der Film wird nun im Herbst dieses Jahres gedreht und 2022 veröffentlicht werden.

… und so smart wie Netflix

MAD HEIDI wird global digital auf der eigenen Plattform madheidi.com herausgebracht, ohne Vertrieb und ohne Verleiher. In einer Zeit, in der Filme nicht nur pandemiebedingt hauptsächlich über das Internet konsumiert werden, ist das zukunftsweisend. Die Macher bauen sich quasi ihr eigenes Netflix, multiplizieren dadurch die Einnahmen für die Investoren und verringern die Piraterie.

Damit das auch wirklich funktioniert, wird durch die gesamte Produktionszeit hindurch eine weltweite Fangemeinde aufgebaut, die als Brainpool und Marketing-Multiplikator fungiert. Insgesamt folgen dem Projekt bereits über 40’000 Menschen aus 46 Ländern. Dass der Film auf Englisch gedreht wird unterstreicht den globalen Anspruch.

Produziert wird der Film von «Bruno Manser»-Produzent Valentin Greutert und dem Crowdfunding-Pionier Tero Kaukomaa («Iron Sky»). Regie macht der junge Berner Regisseur Johannes Hartmann («Halbschlaf»). Die drei haben es sich zur Aufgabe gemacht, bei der Finanzierung, der Produktion und dem Vertrieb von Filmen neue Wege zu beschreiten, um neue Möglichkeiten für kleine, unabhängige Filmgesellschaften zu schaffen und einen Weg in die Zukunft zu weisen.

Mad heidi

Heidi 2.0

Und worum geht es im Film? In einer dystopischen Schweiz, die unter die faschistische Herrschaft eines Käsemagnaten geraten ist, lebt Heidi als einfache junge Frau in den Bergen. Grossvater Alpöhi beschützt seine Enkelin vor den schlechten Einflüssen der Welt nach Kräften, doch bald wird ihre Sehnsucht nach persönlicher Freiheit den Funken einer Revolution entfachen. Aus dem naiven Mädchen wird eine wilde Kämpferin, die den Käsefaschisten den Garaus macht.

Von «Fondue-Boarding» bis zum «Death by Chocolate» ist MAD HEIDI eine Action-Adventure-Horrorkomödien-Interpretation der beliebten Kinderbuchfigur Heidi und der erste Swissploitation-Film – eine Persiflage auf das Heimatfilm-Genre der 50er Jahre mit einem Twist ins Exploitation-Genre der 70er und 80er Jahre. Fans von Mad Max, Kill Bill oder Iron Sky kommen bei Mad Heidi voll auf ihre Kosten. Hier geht’s zum Teaser.

 

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